Erfolgreiches Debüt auf der Nordschleife

Auch in der achtwöchigen Sommerpause des ADAC Logan Cup blieb Sönke Brederlow nicht tatenlos: Am vergangenen Wochenende war der 25-jährige Student erstmals in der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) auf der Nordschleife am Start. Der legendäre Kurs in der Eifel gilt mit 20,832 Kilometern als längste und zugleich gefährlichste Rennstrecke der Welt. Die familiäre GT- und Tourenwagen-Breitensportserie zählte mit 164 Startern ein beeindruckendes Teilnehmerfeld.

Sönke Brederlow ging gemeinsam mit Teamkollege David Nowakowski von Grip Motorsport in das rund dreistündige Rennen. Der gebürtige Leeraner drehte die ersten acht Runden und übergab den Rennwagen beim Pflichtboxenstopp an Nowakowski, der anschließend weitere sieben Umläufe absolvierte. Nach 2:56 Stunden beendete das Duo den fünften Saisonlauf der RCN auf dem zweiten Platz in der Klasse.

"Auch wenn wir nicht das schnellste Fahrzeug im Feld hatten, war es ein erfolgreicher und lehrreicher Tag", freute sich Brederlow. Für den 25-Jährigen war es zugleich das Renndebüt auf dem weltbekannten Kurs in der Eifel. "Vor dem Rennen hatte ich ein bisschen Respekt, den sollte man auch niemals verlieren", so Brederlow. "Aber das war sicher auch nicht mein letztes Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife."

Am 2. September steht aber zunächst das vierte Rennen im ADAC Logan Cup auf dem Programm. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Loris Prattes und Lukas Friedrich (Hard Speed Motorsport) wird Sönke Brederlow dann wieder um den Sieg und die Meisterschaftsführung kämpfen.

Fotos: Patrick Funk (vln-pix.de) & Kevin Pecks (ChequeredFlag.de)