Kein Glück beim vierten Lauf im ADAC Logan Cup

Beim vierten Lauf des ADAC Logan Cup in der Motorsport Arena Oschersleben hatte Sönke Brederlow kein Glück: Ein technischer Defekt im Rennen kostete wertvolle Zeit und somit möglicherweise den zweiten Rennsieg in Folge. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Lukas Friedrich und Loris Prattes von Hard Speed Motorsport erreichte der 25-jährige Ostfriese am Ende den dritten Platz und sammelte wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Dabei sah es zunächst sehr vielversprechend aus: Schon im Freien Training war das Trio von Hard Speed Motorsport gut dabei. Im Qualifying sprang schließlich der zweite Startplatz heraus. Startfahrer Lukas Friedrich erwischte einen guten Start ins Rennen und übernahm bereits auf dem Weg zur ersten Kurve die Führung. Mit schnellen Rundenzeiten baute er die Spitzenposition auf mehr als 20 Sekunden aus. Als Sönke Brederlow den Boliden nach rund 40 Minuten übernehmen sollte, zerstörte ein technischer Defekt alle Hoffnungen auf den Sieg. Ein defektes Radlager musste gewechselt werden, das Trio verlor dadurch mehr als fünf Minuten. "Das Team hat einen super Job gemacht", so Brederlow. "Aber der Rückstand auf die Spitze war einfach zu groß."

Mit schnellen Rundenzeiten versuchte sich Brederlow noch einmal nach vorne zu arbeiten. Auch Loris Prattes, der als letztes in den Rennwagen stieg, kämpfte weiter. Nach zwei Stunden erreichte das Trio auf der vierten Position das Ziel. Aufgrund einer Disqualifikation rutschte Sönke Brederlow gemeinsam mit seinem Team sogar auf die dritte Position nach vorne. "Das ist leider nicht das, was wir uns vorgestellt haben", war Brederlow enttäuscht. "Mit unserem Speed hätten wir das Rennen heute gewonnen. Aber so ist Motorsport."


In der Meisterschaft liegt Sönke Brederlow nach dem vierten von acht Rennen weiterhin auf der dritten Position. Das nächste Rennen im ADAC Logan Cup findet am 15. Oktober in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Bereits einen Tag später, am 16. Oktober, steht ein weiterer Lauf bevor.