Im Fokus: HARD Speed Motorsport

Seit drei Jahren gehe ich gemeinsam mit 'HARD Speed Motorsport' auf die Jagd nach Bestzeiten und Siegen - egal ob im ADAC Logan Cup oder der RCN auf dem Nürburgring. Grund genug, einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Vor allem im ADAC Logan Cup ist HARD Speed Motorsport keine Unbekannte. Schon seit der Saison 2006, also dem Debütjahr der Serie, kämpft das Team um Siege und Titel. In den vergangenen zwölf Jahren erzielte HARD Speed Motorsport drei Vizetitel und gewann zweimal die Meisterschaft. Der Erfahrungsschatz mit dem Cup-Logan ist entsprechend groß.

 

In diesem Jahr ging HARD Speed Motorsport mit bis zu vier Rennwagen im ADAC Logan Cup an den Start. Die Bilanz: Fünf der acht Rennsiege gingen in dieser Saison an das Team aus Berlin. Neben unserem Gewinn in der Meisterschaft, schnappte sich das Team im letzten Rennen auch noch den Vizetitel. Die sympathische Truppe aus ehrenamtlichen und ehrgeizigen Mechanikern ist ein Garant für Erfolg.

 

Teamchefin Britta Kraske ist die gute Seele des Teams: Sie kümmert sich um das leibliche Wohl sowie die organisatorischen Angelegenheiten, wie Papierabnahme, Zeitmessung oder Fahrereinteilung. Die Stimmung ist familiär.

 

Über den Dacia Logan muss ich nicht mehr viel erwähnen: Wer günstigen Motorsport oder eine Aufstiegschance aus dem Kartsport sucht, ist im ADAC Logan Cup gut aufgehoben. Der "Rennwagen" wird zwar immer wieder belächelt, doch die Meisterschaft ist hart umkämpft. Siege und Bestzeiten gibt es nicht geschenkt. Also meldet euch! Auch für das kommende Jahr hat HARD Speed Motorsport noch Fahrerplätze zu vergeben.

VW Golf 5 zum Verkauf

Auf einen weiteren Rennwagen ist das Team besonders stolz: Der Volkswagen Golf 5 für die SP3T (VLN). Er wurde seit 2014 in Eigenarbeit aufgebaut und seitdem kontinuierlich verbessert. Die Rennen im Bördesprint in Oschersleben sowie der RCN auf der legendären Nürburgring-Nordschleife liefen zufriedenstellend.

 

Der Zwei-Liter-TFSI-Motor leistet rund 345 PS, die Kraftübertragung erfolgt mit Hilfe eines DSG-Getriebes, das per Schaltwippen am Lenkrad bedient wird. Für die richtige Bodenhaftung sorgt ein Competiton-Fahrwerk von KW. Türen, Heckklappe sowie Motorhaube wurden leichter gemacht, Seiten- und Heckscheibe sind aus Makrolon. Die Verzögerung stellt eine Sechs-Kolben-Bremsanlage von AP Racing sicher, die eigentlich aus dem Seat Leon Supercopa stammt. An der Hinterachse arbeiten die Bremsen aus dem Serien-GTI. Hebeanlage, Sidepipes und Handyfunk runden den reinrassigen Rennwagen ab.

 

Übrigens: Der Golf steht zum Verkauf. Denn für 2018 arbeitet das Team bereits an neuen Plänen. Verraten wird noch nichts. Aber: Es geht zurück auf die legendäre Nordschleife...