Anzeige - Im Test: DR!FT Racer

DR!FT ist das weltweit erste Modellauto, das sich mit der Fahrdynamik eines realen Rennautos bewegt. Wirklich? Ich durfte den kleinen Flitzer testen. Ein Tracktest der anderen Art.

Wenn ich zu Testfahrten eingeladen werde, muss ich in der Regel meinen Helm und Overall einpacken und zur Rennstrecke fahren. Doch dieser Tracktest kommt zu mir nach Hause: Der DR!FT-Racer!

 

Im Rahmen des Tuner Grand Prix in Hockenheim durfte ich den DR!FT-Racer zum ersten Mal fahren - und hab sofort Gefallen daran gefunden. Also durfte ein ausführlicher Testbericht nicht fehlen.

 

Der DR!FT-Racer wird in einem kleinen Karton geliefert. Eine silberne Plakette verrät, welcher Mitarbeiter das Auto zusammengebaut hat. Denn alle Modelle sind 'Made in Germany'. Ladekabel sowie Curbs zum Driften werden ebenfalls mitgeliefert. Praktisch: Der DR!FT-Racer steckt in einer kleinen Kiste, mit der er künftig platzsparend und sicher transportiert werden kann. Per Micro-USB wird der eingebaute Lipo-Akku geladen, die Ladezeit beträgt rund 30 Minuten. Anschließend kann ebenso lange gefahren werden. Das kann sich sehen lassen. Ich erinnere mich an ältere Modelle, mit denen man bei gleicher Ladezeit nur fünf Minuten fahren konnte.

 

Die Bedienung ist simpel: App runterladen, Anmelden & mit dem Racer verbinden. Schon kann es losgehen! Die Steuerung ist ausschließlich mit dem Handy möglich, eine externe Fernbedienung gibt es nicht. Selbst die Beleuchtung lässt sich ein- und ausschalten, beim Bremsen blinken die Rückleuchten auf. Der Motorsound wird über das Handy wiedergegeben. Brems- und Schaltgeräusche werden realistisch abgespielt. Tipp: Wer's lauter möchte, kann eine externe Soundbar verbinden und den Sound durch die ganze Wohnung dröhnen lassen.

Auch bei der Arbeit kam der DR!FT-Racer gut an: Im Drift ging es um unseren Rennwagen von RLE International. Wir sind angehende Ingenieure, die sich ohnehin für alle Art von Autos begeistern. Keine Frage, dass dabei auch über die Technik des DR!FT-Racers diskutiert wurde. Wer das Auto umdreht, wird feststellen, dass Antrieb und Lenkung eigentlich über eine dritte Achse in der Mitte des Fahrzeugs erfolgen. Für den Fahrspaß und die Optik beim Driften macht das aber keinen Unterschied. Im Gegenteil. Nur so sind die realistischen Bewegungen überhaupt möglich.

 

Nach einigen Minuten steht das erste Ergebnis fest: Mit dem DR!FT-Racer lässt sich schön auf einer großen Fläche, wie dem Hallenboden, rumdriften. Für präzise Fahrmanöver, wie das Fahren auf einem Tisch oder um gezielte Objekte herum, braucht es Übung. Unmöglich ist es aber nicht. Das zeigen diverse Videos im Netz. Beeindruckend!

 

Und wie sieht es mit der Realität aus? DR!FT soll das weltweit erste Modellauto sein, das sich mit der Fahrdynamik eines realen Rennautos bewegt. Im Gegensatz zu anderen Mini-Racern aus Fernost, die wild um die Tischbeine flitzen und einen Bremsweg von wenigen Zentimetern aufweisen, ist der DR!FT-Racer tatsächlich realistisch anzuschauen. Geschwindigkeit und Bremsweg sind auf den Maßstab 1:43 umgerechnet, sodass sich der Rennwagen wie ein echtes Auto fahren lässt. Sehr cool!

 

Wem der Rennwagen im Auslieferungszustand noch nicht gefällt, kann selbst Hand anlegen. Dem Auto ist ein umfangreicher Satz mit Aufklebern beigelegt, außerdem gibt es im Online-Shop noch zahlreiche Felgensätze zu kaufen.

Vollgas im Renn-Modus

Wer denkt, dass er mit dem DR!FT-Racer nur quer fahren kann, täuscht sich. Über die App lässt sich das Setup des Rennwagens verändern. Neben unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Streckenbedingungen, kann auch der Lenkwinkel nach eigenen Vorlieben angepasst werden. Darüber hinaus lässt sich die Funktion 'Rennen' auswählen, bei der das Drift-Verlangen des Autos deutlich minimiert wird. Nun lassen sich auch Duelle auf der Rennstrecke austragen.

 

Ideal für's Zeitfahren: Dem DR!FT-Racer liegt eine Ziellinie (siehe Bild) bei, die per Unterbodensensor im Rennwagen erkannt wird. Somit lassen sich die Rundenzeiten direkt auf dem Handy ablesen. Ein toller Spaß, wenn man im Fernduell gegen die Arbeitskollegen antreten möchte oder einfach nur seine eigenen Rundenzeiten verbessern will.

Fazit

Der DR!FT-Racer hat seinen Preis. Mit knapp 200 Euro schlägt er ordentlich zu Buche. Man bezahlt aber nicht das Auto, sondern die Simulation dahinter. Denn die Entwicklung hat viel Gehinschmalz gekostet - und ist noch längst nicht abgeschlossen. Für die App gibt es ständig neue Updates, auch die Firmware des DR!FT-Racers muss aktualisiert werden. Fahrverhalten und Simulation werden regelmäßig angepasst und verbessert.

Die Entwickler haben noch viele Ideen, damit wird der Rennwagen auch auf Dauer nicht langweilig. In Dresden wurde kürzlich die erste Deutsche Meisterschaft ausgetragen und es gibt viele Gleichgesinnte. Ein toller Spaß - auch für Erwachsene.