Vorzeitiger Ausfall beim sechsten Lauf der RCN

Beim sechsten Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) erlebte Sönke Brederlow kein glückliches Ende. Zwei Reifenschäden kosteten wertvolle Zeit und zwangen den 27-Jährigen kurz vor dem Ende zur Aufgabe. Dennoch ist er zufrieden.

Beim sechsten Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) kehrte Sönke Brederlow auf die legendäre Nürburgring-Nordschleife zurück. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Guido Grandi war der 27-Jährige im Golf 3 16V von Sharky-Racing am Start. Das Ergebnis war an diesem Tag die Nebensache, viel mehr wollte sich Brederlow auf die kommenden Rennen mit dem Golf einschießen.

 

Der Start des Rennens verlief problemlos. In der fünften Runde meldete Startfahrer Grandi jedoch einen Reifenschaden. Sofort eilte das Team zum Streckenabschnitt 'Brünnchen', wo der Golf zum Stehen gekommen war. Mit einem Zeitverlust von rund 30 Minuten konnte das Rennen wieder aufgenommen werden. Nach einer weiteren Runde steuerte Grandi zum planmäßigen Fahrerwechsel die Boxengasse an, wo Sönke Brederlow den orangenen Golf übernahm.

 

Der 27-Jährige kam mit dem Rennwagen auf Anhieb zu recht und konnte die Setzzeit seines Teamkollegen perfekt erreichen. Anschließend lernte Brederlow den orangenen Golf 3 immer besser kennen und konnte seine Rundenzeiten kontinuierlich verbessern. "In meiner letzten Sprintrunde wurde das Heck plötzlich sehr unruhig", berichtet Brederlow. "Ich wusste, dass etwas nicht stimmt und nahm schon Geschwindigkeit heraus." Nur wenige Kurven später kam es zum vollständigen Reifenschaden.

 

"Durch den Reifenschaden in der ersten Hälfte war unser Rennen ohnehin schon entschieden", so Brederlow, der eigentlich auch noch eine Auslaufrunde absolvieren musste. "Daher habe ich entschieden, den Wagen lieber abzustellen, um einen Folgeschaden zu vermeiden." Dennoch ist der 27-Jährige mit seinem Debüt im Renn-Golf zufrieden. "Ich konnte viel lernen, einige Runden drehen und mich kontinuierlich verbessern. Das war auch das Ziel." Denn es stehen noch weitere Rennen bevor. "Es wird nicht lange dauern, bis ich zurück in den Golf klettern werden", verriet Brederlow.